Abschreibungsmöglichkeiten

Kapitalanleger können 8 Jahre 9 %, 4 Jahre 7 % der anzuerkennenden Wiederherstellungskosten gem. § 7i EStG (Denkmalabschreibung für Immobilien) oder nach § 7h EStG (Sanierungsabschreibung für Immobilien)steuerlich geltend machen. Zusätzlich werden 50 Jahre 2 % auf die Altsubstanz gem. § 7 Abs. 4 EStG (lineare AfA) angerechnet.   

Eigennutzer können 10 Jahre 9 % der anzuerkennenden Wiederherstellungskosten (Sanierungsaufwand) gem. § 10f EStG (Steuerbegünstigung für zu eigenen Wohnzwecken genutzte Baudenkmale und Gebäude in Sanierungsgebieten und städtebaulichen Entwicklungsbereichen) ansetzen.

Die konkreten Möglichkeiten zur Abschreibung sind pro Wohnung unterschiedlich und ergeben sich aus 2 Positionen:

  • Kosten für die gesamtanlagespezifischen, denkmalfähigen Sanierungen
  • Kosten für wohnungsbezogenen, denkmalfähigen Sanierungen

Nicht ansetzbar sind im Rahmen des Denkmalschutzes der Kaufpreis des (unsanierten) Objektes und die Herstellung nicht denkmalfähiger Anlagen (bspw. Garten und Carport).

 

Die sanierungsfähigen Kosten betragen je nach Wohneinheit zwischen 55 - 65% (mit Ausnahme der Wohnungen 1 und 2 in der 'alten Kegelbahn').

Zur exakten Ermittlung der skizzierten Steuervorteile sollten Sie Ihren Steuerberater/ Wirtschaftsprüfer einbinden. Auch unser Berater Jens von Mach der Sozietät Fritz-Braun, Wien & Kollegen aus Braunschweig, Jasperallee 86/87 hilft Ihnen gerne bei der Ermittlung (Tel. 0531 273030).